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	<title>Vortrag &#8211; Imkerei Oertel an der Dammheide</title>
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	<description>Seltene Sortenhonige in Bio-Qualit&#228;t</description>
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	<title>Vortrag &#8211; Imkerei Oertel an der Dammheide</title>
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		<title>Am Fachgespräch zum Insektensterben teilgenommen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Oct 2019 17:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bienengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Grüne Bundestagsfraktion veranstaltete ein öffentliches Fachgespräch zum Insektensterben und Zusammenhänge mit der Landwirtschaft. Die Veranstaltung fand am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 ab 17.30 Uhr in Berlin (Deutscher Bundestag) statt. Wir diskutierten mit Fachleuten und auch mit den Grünen Abgeordneten Harald Ebner, Steffi Lemke oder Friedrich Ostendorff u.a. zu folgenden Fragen: Was ist der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="m_-1553475642355417412MsoPlainText">Die Grüne Bundestagsfraktion veranstaltete ein <b>öffentliches Fachgespräch zum Insektensterben und Zusammenhänge mit der Landwirtschaft</b>. Die Veranstaltung fand am <b>Mittwoch, den 10. Oktober 2018 ab 17.30 Uhr in Berlin </b>(Deutscher Bundestag) statt.<u></u><u></u></p>
<p class="m_-1553475642355417412MsoPlainText">Wir diskutierten mit Fachleuten und auch mit den Grünen Abgeordneten Harald Ebner, Steffi Lemke oder Friedrich Ostendorff u.a. zu folgenden Fragen:<u></u><u></u></p>
<ul>
<li class="m_-1553475642355417412MsoPlainText">Was ist der aktuelle Erkenntnisstand zum Insektensterben und seinen Ursachen?<u></u><u></u></li>
<li class="m_-1553475642355417412MsoPlainText">Was wissen wir über Risiken noch erlaubter Neonicotinoide (Insektizide) und verwandter Substanzen?<u></u><u></u></li>
<li class="m_-1553475642355417412MsoPlainText">Wie sieht eine bestäuberfreundliche Landwirtschaft aus und wie muss die Agrarförderung gestaltet werden, damit Insektenschutz für Landwirte attraktiv ist?<u></u><u></u></li>
</ul>
<p>Aus den Gesprächen konnten wir viel Neues und Interessantes sowie Risiken für Bienen in unseren Imkereialltag mitnehmen!</p>
<p class="bodytext">Sehr spannend waren die Beiträge von Prof. Dr. Dr. Randolf Menzel zu den Auswirkungen von Thiacloprid – einem Insekten-Bekämpfungsmittel von Acker- und Obstschädlingen – auf Bienen und von Walter Haefker zum bienenfreundlichen Pflanzenschutz.</p>
<p class="bodytext"><strong>Menzel</strong> referierte darüber, wie und wo die niedrigen, nicht tödlichen Dosen der Neonicotinoide im Insektengehirn wirken. Demnach finden <span style="font-size: revert; color: initial;">die komplexesten Verhaltenssteuerungen im Insektengehirn in den Pilzkörpern statt.<br /></span><span style="font-size: revert; color: initial;">Die Eingänge von den Sinnesorganen und vorverarbeitenden Regionen des Bienengehirns sowie die Verarbeitung innerhalb des Pilzkörpers erfolgt </span><span style="font-size: revert; color: initial;">über nikotinische Acetylcholin-Rezeptoren.</span></p>
<div class="page" title="Page 15">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Alle Neonicotinoide wirken auf diese Gehirnprozesse. Bei höheren Dosen ist die Wirkung tödlich, bei sehr niedrigen Dosen stört dies entscheidende Gehirnprozesse, wie das Wahrnehmen, Lernen, Erinnern, Orientieren, Navigieren, Kommunizieren.</p>
<div class="page" title="Page 20">
<div class="section">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Laborexperimente zeigten auch, dass Clothianidin und Thiacloprid die Gedächtnisbildung und den Gedächtnisabruf massiv stören. Womit die Auswirkungen massiv sind, auch schon bei sehr niedrigen, nicht letalen Dosen.</p>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<p><strong>Haefeker</strong> setzt seine Hoffnungen auf die Entwicklung neuer Landmaschinen, wo Herbizide an den Wurzeln der Pflanzen und nicht an den Blüten ausgebracht und die mechanische Bekämpfung von Schädlingen.</p>
<p>Ihm nach ist auch der digitale Pflanzenschutz stark im Kommen, wo leichte Agrarroboter und Bilderkennung einsetzt werden. Damit sei ein Kampf zwischen Zivilgesellschaft und Unternehmensinteressen vorprogrammiert, der sich um die Frage drehen wird, wem die Daten am Ende gehören. Werden die Landwirte nicht nur beim Saatgut, sondern auch bei den Digitaldaten, die sie für neue Anbaumethoden benötigen, von großen Konzernen abhängig?</p>


<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Auf dem grünen Sofa gesessen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[michaeloertel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 19:45:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Bienensterben]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Thema „Bienen schützen – Was können wir in unseren Gärten tun?“ stand heute auf der Tagesordnung einer Gesprächsreihe der lokalen Bündnis-Grünen, die sich „Auf dem grünen Sofa mit&#8230;&#8220; nennt. Auf der Einladung hieß es: &#8222;Wir freuen uns auf Michael Oertel, Bio-Imker aus Kaulsdorf, der uns eine Einführung in das Thema Bienenhaltung in der Stadt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Das Thema „Bienen schützen – Was können wir in unseren Gärten tun?“ stand heute auf der Tagesordnung einer Gesprächsreihe der lokalen Bündnis-Grünen, die sich „Auf dem grünen Sofa mit&#8230;&#8220; nennt. Auf der Einladung hieß es: &#8222;Wir freuen uns auf Michael Oertel, Bio-Imker aus Kaulsdorf, der uns eine Einführung in das Thema Bienenhaltung in der Stadt und seine Arbeit mit den Bienen, Honig und der Imkerei geben wird. Er kann Tipps geben für ein naturnahes und bienenfreundliches Gärtnern und es gibt die Möglichkeit zur Honigverkostung&#8220;

Ins Thema eingestiegen wurde mit einem Kurzausschnitt aus dem Film &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=eiHDZiH1mKc">More than Honey</a>&#8222;, der über Monokulturen und den Einsatz von Pestiziden berichtet.

Uns war bei dem anschließenden Vortrag wichtig, nicht nur auf die Honigbienen einzugehen, sondern auch auf die Wildbienen. Schließlich ist das Sterben von Wildbienen und Hummeln das weitaus größere Problem, denn um sie kümmert sich kein Imker. Die industrielle Landwirtschaft ist auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen, so werden Nutzpflanzen in Monokulturen ausschließlich durch, von Imkerbetrieben bereitgestellte Bienen bestäubt. Auch Hummeln werden als Bestäuber von Tomatenpflanzen in Gewächshäusern eingesetzt, sie können sich dort besser orientieren. Das industrielle Umgehen mit den Honigbienen ist jedoch, trotz des emsigen Imkereinsatzes, eine der nachgewiesenen Ursachen für das Bienensterben weltweit.

,Dabei kann diesem Sterben in vielerlei Hinsicht aktiv begegnet werden. Insbesondere die Flächennutzung ist dabei von Bedeutung. Berlins sogenannte Stadtgüter sind ausgezeichnete Nutzflächen. Hier sollten mehr Blühflächen, vorallem eben im Stadtbereich geschaffen werden. In der Großstadt mit Brachflächen die nicht landwirtschaftlich genutzt werden, können Bienen tatsächlich mehr unbehandelte pflanzliche Vielfalt als Nahrungsquelle als auf dem Land finden. Für ein geschlossenes Trachtband sind Wildblumen für die Diversität der Nahrung sehr wichtig. Wildbienen sind zudem oft auf bestimmte einzelne Pflanzenarten spezialisiert. Gibt es diese nicht mehr sterben sie aus. Desweiteren stellten wir heraus, dass in Berlin immer noch mehr Bäume gefällt als gepflanzt werden, hier ist eben auch die Politik gefragt.

Insektenhotels für die Schaffung von Lebensräumen sind ein weiteres probates Mittel, um dem Insektensterben entgegenzuwirken. Dies ist selbst auf dem Balkon oder im eigenen Garten leicht umsetzbar. Zitiert werden wir mit: „lieber viele kleine als wenige große Lebensräume“.

Zum Schluss empfahlen wir auf die Naturbildung mehr Wert zu legen und Bienenlehrgärten, eben auch in Berliner Schulklassen zu etablieren sowie gesamtgesellschaftlich besser aufzuklären. Die Honigbiene muss als drittwichtigstes Wirtschaftstier besser erkennbar werden.

<figure id="attachment_807" aria-describedby="caption-attachment-807" style="width: 300px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-807" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/06/Bienen-Kaulsdorf-Ziller-300x200.jpg" alt="Honigverkostung in Kaulsdorf bei Ziller" width="300" height="200" data-wp-pid="807" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/06/Bienen-Kaulsdorf-Ziller-300x200.jpg 300w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/06/Bienen-Kaulsdorf-Ziller-768x512.jpg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/06/Bienen-Kaulsdorf-Ziller.jpg 799w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-807" class="wp-caption-text">Honigverkostung in Kaulsdorf bei Ziller</figcaption></figure>

Unser Beitrag zu den gesundheitlichen Aspekten regionaler Biohonige, wurde durch eine Honigverkostung am Ende begleitet. Das Pollen- und Enzymspektrum lokalen Honigs entspricht dem, in dem der jeweilige Mensch auch lebe und dem er somit auch ausgesetzt ist.

Wie gut eine solche lokal hergestellte Qualität schmeckt, konnte jeder der Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei dann auch ausprobieren.

Lesen Sie mehr im folgenden Bericht über die Veranstaltung:

&nbsp;

<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="hY8oF0pgYD"><a href="https://stefan-ziller.eu/2017/bienenschutz-und-imkerei-in-berliner-gaerten/">Bienenschutz und Imkerei in Berliner Gärten</a></blockquote><iframe class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Bienenschutz und Imkerei in Berliner Gärten&#8220; &#8212; Stefan Ziller" src="https://stefan-ziller.eu/2017/bienenschutz-und-imkerei-in-berliner-gaerten/embed/#?secret=LJTv74g6Yj#?secret=hY8oF0pgYD" data-secret="hY8oF0pgYD" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe>]]></content:encoded>
					
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		<title>Robobiene und Bienensessel kennengelernt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[michaeloertel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jul 2013 06:32:30 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Vortrag]]></category>
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					<description><![CDATA[Vor der Arbeit gibt es hier in Berlin den ein oder anderen Pre-work talk, der den Start in den Arbeitstag interessant gestalten soll. Wie schon angekündigt, fand heute ein Talk mit drei Themen rund um Bienen statt. Veranstaltet hat ihn die IXDS in Berlin Kreuzberg. Für uns intreressant war er deswegen, weil&#8217;s heute morgen rund [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Vor der Arbeit gibt es hier in Berlin den ein oder anderen Pre-work talk, der den Start in den Arbeitstag interessant gestalten soll. Wie schon angekündigt, fand heute ein Talk mit drei Themen rund um Bienen statt. Veranstaltet hat ihn die <a href="http://www.ixds.de/" target="_blank" rel="noopener">IXDS</a> in Berlin Kreuzberg. Für uns intreressant war er deswegen, weil&#8217;s heute morgen rund um Bienen ging.</p>
<p class="bodytext"><b>Der interessante Vortrag</b> über RoboBees
Die Arbeitsgruppen von Prof. Dr. Menzel (Institut für Neurobiologie) und Prof. Dr. Rojas (Institut für Informatik) analysieren gemeinsam die Kommunikation innerhalb eines Honigbienenvolkes. Dies tun sie mittels einer <a href="http://www.robobee.eu/" target="_blank" rel="noopener">RoboBiene</a>. Dabei besteht das Ziel darin, die verschiedenen Komponenten des komplexen Bewegungsmusters einer tänzelnden Biene zu verstehen, um in Zukunft die Rollen bei der Übertragung von Signalen von Tänzern und Empfängern besser analysieren zu können.
<span id="result_box" lang="de"><span title="In his talk 'Bees Dance' Tim Landgraf will reveal how robotics are involved with bees, Yair Kira will present his project 'Bees Armchair' and beekeeper Clemens Gruber will share how he gets insights from his beehive through computer based monitoring.">Tim Landgraf und seinem Team ist es nun erstmals gelungen</span></span>, Kommandos von Menschen auf die Bienen zu übertragen. Er ist mit seinem Roboter in der Lage, potentielle Futterquellen anzugeben, die die, dem Bienentanz &#8222;zu hörenden&#8220; Bienen dann auch anfliegen. Damit ist er jetzt in der Lage mehr über die einzelnen Parameter des Bienentanzes zu erfahren.</p>
<p class="bodytext"><b>Der lustige Vortrag</b> über den Bienensessel
Wer sich immerzu fragt, was für einen Zweck diese unbrauchbaren aber eben &#8222;designten&#8220; Dinge so haben, ist bei diesem Vortrag voll auf seine Kosten gekommen. <span id="result_box" lang="de"><span title="In his talk 'Bees Dance' Tim Landgraf will reveal how robotics are involved with bees, Yair Kira will present his project 'Bees Armchair' and beekeeper Clemens Gruber will share how he gets insights from his beehive through computer based monitoring.">Yair Kira studiert Kunstdesign und hat einen Bienenstuhl designt. klar, zwecklos denkt sich jeder Imker, aber der Zweck liegt nicht immer in der Funktion, sondern auch in der Nachricht, die so ein &#8222;Bienenstuhl&#8220; transportiert. </span></span><span id="result_box" lang="de"><span title="In his talk 'Bees Dance' Tim Landgraf will reveal how robotics are involved with bees, Yair Kira will present his project 'Bees Armchair' and beekeeper Clemens Gruber will share how he gets insights from his beehive through computer based monitoring.">Yair sieht die große Bedeutung der Arbeit der Bienen und möchte den fleißigen Nützlingen etwas zurückgeben. Ihnen eine optimale Erholung während der wenigen Pausen ermöglichen.</span></span>
Der mit vielen &#8222;Augenzwinkern&#8220; bestückte Vortrag, war sehr interessant und zugleich erheiternd.</p>
<p class="bodytext"><b>Der analytische Vortrag</b> über Bienenstock-Daten und ihre Erhebung
<span id="result_box" lang="de"><span title="In his talk 'Bees Dance' Tim Landgraf will reveal how robotics are involved with bees, Yair Kira will present his project 'Bees Armchair' and beekeeper Clemens Gruber will share how he gets insights from his beehive through computer based monitoring.">Clemens Gruber entwirft in seiner Freizeit eine durchaus komplexe Messeinrichtung für einen Bienenstock, der neben Temperatur und Gewicht auch Schalldaten sowie deren unterschiedlichen Frequenzen </span></span>erfasst. Betrachtet man all diese Daten über die Zeit, erkennt man sehr genau eine Schwarmlust eines Volkes. Das war spannend!</p>]]></content:encoded>
					
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