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	<title>Verband &#8211; Imkerei Oertel an der Dammheide</title>
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	<description>Seltene Sortenhonige in Bio-Qualit&#228;t</description>
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		<title>Einladung zur Podiumsdiskussion gefolgt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Jun 2026 17:52:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<category><![CDATA[Podiumsdiskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[Zur Veranstaltung &#8222;Bee Berlin – Quo vadis Bienenschutz in Berlin?&#8220; hatte heute die SPD-Fraktion ins Abgeordnetenhaus von Berlin zu einer Diskussion speziell zu Honigbienen in der Stadt geladen und wir sind gefolgt. Organisiert hatte die Veranstaltung das MdA und ehemaliger Grüner, nun aber SPD-Roter, Dr. Turgut Altuğ. Eingeladen war eine illustre Runde aus Kompetenzen der [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Zur Veranstaltung &#8222;<em>Bee Berlin – Quo vadis Bienenschutz in Berlin?</em>&#8220; hatte heute die SPD-Fraktion ins Abgeordnetenhaus von Berlin zu einer Diskussion speziell zu Honigbienen in der Stadt geladen und wir sind gefolgt. Organisiert hatte die Veranstaltung das MdA und ehemaliger Grüner, nun aber SPD-Roter, Dr. Turgut Altuğ. Eingeladen war eine illustre Runde aus Kompetenzen der Politik, des Veterinäramts, Imkerverbands und Verbraucherschutzes. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Zu Begin bewies Read Saleh, dass er noch zu jedem politischen Randthema eine lockere Ansprache halten und 15 Minuten füllen kann. Durchaus interessant war von ihm zu hören, dass es im Koran sogar eine Sure allein zu Bienen gibt. Dieses prominente Auftreten der Biene zeigt ihre schon damals große wirtschaftliche Bedeutung, die heute eher in Vergessenheit geraten ist. Herausragende Erfolge zum Thema aus der gerade noch laufenden Legislatur hatte er aber nicht zu vermelden. Auch später in der Diskussion ließ sich feststellen, dass es eher um das Formulieren von wünschenswerten Dingen ging, als um eine konkrete Planung von Initiativen. Sehr ehrlich wurde stets darauf hingewiesen, dass die jetzige Legislaturperiode im September diesen Jahres endet und niemand die Mehrheitsverhältnisse und den Ausgang von Koalitionsverhandlungen vorhersehen kann. Politik halt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ausschnitte des Films &#8222;More than Honey&#8220; und ein Lagebericht zur Berliner Imkerschaft, dienten als Impuls für eine rege Diskussion. Spannend wurde es bei der Frage was man an welchen Stellen mit Förderungen und Zuschüssen seitens der Politik bewegen kann. Richtig &#8211; an dieser Stelle brauchte es keinen Impuls, die Vertreter von Initiativen und Organisationen fingen von allein an unruhig auf den Sitzen hin und her zu rutschen. Die einen lobten, was sie alles täten, die anderen identifizierten die Imker mit ihren in Massen gehaltenen Bienen als die Wurzel allen Wildbienenübels. Das es den Wildbienen eher an Habitaten und speziellen Pollenressourcen fehlt, als dass sie Versorgungsengpässe durch Konkurrenz zu bewältigen hätten, wurde von der Vorsitzenden des Imkerverbandes Berlin sehr kompetent eingeordnet. Sie ist halt vom Fach. Diese Habitate konkurrieren auch mit der Berliner Wohnungsnot und werden bei den politischen Entscheidungen ganz sicher den Kürzeren ziehen. Gerade deshalb ist Aufklärung wichtig, um in ländlicheren Gebieten Brachen oder bepflanzte Randstreifen ohne Widerstände durchsetzen zu können. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Annahme, dass Wildbienen kaum den so dringend nötigen Wohnungsbau in Berlin verhindern werden, widersprach im Saal schließlich niemand. Auch, dass es mehr Aufklärung und Information über die Lage und Bedürfnisse von Wildbienen geben müsse, war Konsens. Als klar wurde, wer angerufen wird, wenn es um vermeintliche Probleme mit Hautflüglern, wie Wespen, Hornissen oder Wildbienen geht, rückte der massentierhaltende Imker wieder in den Blick. Diesmal etwas positiver konnotiert. Denn genau dieser wird als allererster angerufen und erklärt einem besorgten Mitbürger, dass z.B. Solitärbienen oder Erdwespen keine Gefahr darstellen, Hornissen für weniger Fliegen auf der Wurst sorgen und und und. Wir selbst haben beispielsweise drei Hummelkästen, die wir jedes Jahr mit drei verschiedenen Hummelarten besiedeln, Lehm- und Sandhaufen im Garten und sogenanntes Unkraut darf bei uns schlicht blühen. Alles weit weg vom fördergeldempfangenden und profitgierigen Bienenhalter, der im Summen ausschließlich &#8222;the sound of money&#8220; vernimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unterm Strich, viel Wahlwerbung aber nichts dahinter.</p>
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		<title>Bioland-Kontrolle bestanden</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Nov 2025 18:38:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
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					<description><![CDATA[Alle Jahre wieder macht sich nicht nur der rot-weiß gekleidete Mann mit der Rute auf den Weg zu unbraven Kindern, sondern auch der Bioland-Kontrolleur zu uns – allerdings nicht mit Geschenken, sondern mit einem prall gefüllten Ordner. Die Rute braucht es bei uns nicht, denn wir sind natürlich brav und ordentlich – und das bestätigen [&#8230;]]]></description>
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<h1 class="wp-block-heading"></h1>



<p class="wp-block-paragraph">Alle Jahre wieder macht sich nicht nur der rot-weiß gekleidete Mann mit der Rute auf den Weg zu unbraven Kindern, sondern auch der Bioland-Kontrolleur zu uns – allerdings nicht mit Geschenken, sondern mit einem prall gefüllten Ordner. Die Rute braucht es bei uns nicht, denn wir sind natürlich brav und ordentlich – und das bestätigen wir jedes Jahr ganz ohne Kekse als Bestechung.<br />So ging&#8217;s wieder mal Ende Oktober durch die Völker, die Schleuderräume, die Etiketten und natürlich durch&#8217;s Honiglager. Alles wurde gründlich geprüft, analysiert und gezählt – inklusive des Ziehens einer frischen Laborprobe unseres <a href="https://imkerei-oertel.de/shop/milde-honige/fruehjahrsbluetenhonig/">Frühjahrsblütenhonigs</a>. Das Ergebnis ist, dass wir auch 2026 wieder stolz das <a href="https://imkerei-oertel.de/betrieb/">Bioland-Siegel</a> tragen dürfen.<br>Auf die Werte der Laboruntersuchung unseres Honigs sind wir besonders stolz:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li><p><strong>Invertaseaktivität</strong>: 131,3 U/kg (DIN 10759-1)<br>→ Das ist richtig stark! Die Enzyme sind topfit und das Aroma bleibt genau so, wie es die Bienen eingetragen haben. <span style="font-size: revert;">Diese hohe Enzymaktivität zeigt, dass der Honig frisch und reif ist und bei der Verarbeitung nie über 40 °C erhitzt wurde (sonst zerfällt das Enzym blitzschnell).<br></span>Das ist ein Zeichen für Frische und natürliche Qualität!</p></li>



<li><p><strong>Wassergehalt</strong>: 16,4 % (DIN 10752-2)<br>→ Perfekt reif geerntet und ein Traumwert für <em>Premium-Honig</em>. Unter 16,5 % ist das absolute Top-Niveau: Der Honig bleibt wunderbar cremig und zähflüssig, ohne zu hart zu werden, und ist extrem lange haltbar – jahrelang ohne Gärgefahr, selbst bei Raumtemperatur. Zudem entfalten sich die Aromen viel langsamer und sind intensiver, ohne dass der Honig &#8222;verschlossen&#8220; wirkt – genau das macht unseren Frühjahrsblütenhonig geschmacklich so nuanciert und andauernd.</p></li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Zusammen mit der festgestellt einwandfreien Bienenhaltung (Wachskreislauf, Futter, Standplätze, schonende Verarbeitung … alles gecheckt) freuen wir uns über die Qualität unseres Honigs! Das sind Momente, in denen man den Bienen eine extra Umarmung geben möchte (aber eher virtuell, versteht sich). Wer also ein Glas von diesem richtig guten, rohen und lebendigen Frühjahrsblütenhonig mit nach Hause nehmen möchte – jetzt ist genau der richtige Moment! Frisch abgefüllt, gerade kontrolliert und mit Werten, die sich wirklich sehen lassen können. Perfekt zum Verschenken, Verkosten oder einfach genießen.<br>Wir sagen Danke an unsere fleißigen Bienen, die diesen Honig möglich machen.<br>Süße Grüße &amp; bis bald am Stand oder <a href="https://imkerei-oertel.de/shop/" data-type="page" data-id="48">im Shop</a>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">&nbsp;</p>


<div class="wp-block-pdfemb-pdf-embedder-viewer"><a href="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2025/11/Analyseergebnis_EG-Bio-VO-2025.pdf" class="pdfemb-viewer" style="width:400px;" data-width="400" data-height="max" data-toolbar="bottom" data-toolbar-fixed="off">Analyseergebnis_EG-Bio-VO-2025</a></div>]]></content:encoded>
					
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		<title>Der Honigskandal – Eine Bedrohung für Imker und Verbraucher</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Oct 2024 18:27:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Honig]]></category>
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		<category><![CDATA[Bio]]></category>
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					<description><![CDATA[Gerade erschüttert ein Lebensmittelskandal den Honigmarkt: Eine, von Europas Berufsimkern initiierte, DNA-Analyse von Honigen aus deutschen Supermärkten hat aufgedeckt, dass 25 von 30 Proben gestreckt waren. Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) und der Europäische Berufsimkerbund (EPBA) führten diese Tests durch und deckten den Einsatz von Fruktosesirup aus genetisch modifizierten Bakterien auf, der als billiger [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Gerade erschüttert ein Lebensmittelskandal den Honigmarkt: Eine, von Europas Berufsimkern initiierte, DNA-Analyse von Honigen aus deutschen Supermärkten hat aufgedeckt, dass 25 von 30 Proben gestreckt waren. Der Deutsche Berufs- und Erwerbsimkerbund (DBIB) und der Europäische Berufsimkerbund (EPBA) führten diese Tests durch und deckten den Einsatz von Fruktosesirup aus genetisch modifizierten Bakterien auf, der als billiger Honigersatz verwendet wird. Diese Honigverfälschungen stellen nicht nur eine wirtschaftliche Bedrohung für europäische Imker dar, sondern setzen auch das Vertrauen der Verbraucher bezüglich der Reinheit von Deutschem Honig aufs Spiel!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Problem: Herkömmliche Tests haben diese Verfälschungen nicht erkannt. Durch den Einsatz einer DNA-Sequenzierung, durchgeführt in einem hochmodernen Labor in Estland, konnten diese Fälschungen nun klar nachgewiesen werden. Fruktosesirup, der nicht das honigtypische DNA-Profil oder eben kaum DNA enthält, ahmt das Zuckerprofil von Honig nach und täuscht Verbraucher sowie Prüfstellen gleichermaßen. Der Betrug bleibt somit unentdeckt, und die Gesetze des Marktes werden ausgehebelt. Was in den Supermarktregalen an Honig steht, ist oft nicht das, für was man es hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Bedrohung für Imker</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Skandal hat weitreichende Folgen: Der europäische Honigmarkt wird mittlerweile mit billigen Fälschungen überschwemmt, was den Druck auf uns regionale Imker erhöht. Bereits jetzt haben Dreiviertel der Berufsimker in einigen EU-Ländern aufgrund der Wettbewerbssituation aufgegeben. Das Problem liegt nicht allein in den niedrigen Preisen, sondern auch in der massiven Verfälschung, die es echten Imkern unmöglich macht, ihren Honig profitabel zu verkaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Das Vertrauen der Verbraucher ist in Gefahr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Dieser Skandal stellt nicht nur die Existenz der lokalen Imkereien infrage, sondern er nagt auch am Vertrauen der Verbraucher in die Reinheit von in Deutschland verkauftem Honig. Denn was in den Supermarktregalen angeboten wird, entspricht häufig nicht annähernd den Erwartungen der Konsumenten, die eben echten und unverfälschten Honig kaufen möchten. Eine Frage wird dabei immer dringlicher: Wie kann sichergestellt werden, dass Produkte, die als Honig deklariert sind, auch tatsächlich von Bienen erzeugt wurden?</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Die Konsequenzen</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben der Debatte um die Herkunft und Definition von „Honig“ könnte auch eine Konsequenz sein, dass eine verpflichtende Beprobung aller in den Handel kommenden Honige eingeführt wird. Dies würde wiederum zu zusätzlichen Kosten für Imkereien führen, was besonders kleinere Imkereien treffen würde. Für alle Imkereibetriebe hieße es, der Verdienst würde sich weiter schmälern und der Aufwand würde weiter steigen. Für Bio-Imkereien ist eine regelmäßige Honig-Beprobung allerdings schon heute Realität. Dies unterstreicht einmal mehr die hohen Standards, die in der Bio-Imkerei an die Qualität und Reinheit der Produkte gestellt werden!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was können Verbraucher tun?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Sie können uns Imkern helfen! Kaufen Sie bewusster ein! Echter Honig kann nicht für 1,99 € pro Glas hergestellt werden, nirgendwo auf der Welt, noch nicht einmal in Fernost! Es lohnt sich, auf regionale Anbieter und klare Herkunftskennzeichnungen zu achten.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Fazit: Bewusster Konsum schützt echten Honig</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Honigskandal verdeutlicht, wie wichtig es ist, als Verbraucher bewusst einzukaufen. Indem Konsumenten auf regionale, lokale oder biozertifizierte Honige achten, können sie sicherstellen, dass sie ein authentisches und unverfälschtes Produkt kaufen. Billighonig zu vermeiden, ist ein erster wichtiger Schritt, um die Arbeit ehrlicher Imker in Deutschland zu unterstützen und die Bienenhaltung insgesamt zu schützen. Nur durch gezielte Kaufentscheidungen können sie als Verbraucher den Markt positiv beeinflussen und verhindern, dass gefälschte Honigprodukte den Markt dominieren.</p>
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		<title>Waldemar-Bloedorn-Preis erhalten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 12:44:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
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					<description><![CDATA[Das letzte mal fand der Berliner Imkertag 2019 am 20. Oktober im Hörsaal der Freien Universität Berlin statt. Da gab es praxisorientierte Vorträge zu Themen wie Bienengesundheit, Zucht und imkerlicher Praxis zu hören. Auch die Honigprämierung wurde in diesem Rahmen durchgeführt, bei der verschiedene Berliner Honige ausgezeichnet wurden. Am vergangenen Wochenende wurde nun endlich wieder [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Das letzte mal fand der Berliner Imkertag 2019 am 20. Oktober im Hörsaal der Freien Universität Berlin statt. Da gab es praxisorientierte Vorträge zu Themen wie Bienengesundheit, Zucht und imkerlicher Praxis zu hören. Auch die Honigprämierung wurde in diesem Rahmen durchgeführt, bei der verschiedene Berliner Honige ausgezeichnet wurden. Am vergangenen Wochenende wurde nun endlich wieder an diese Tradition angeknüpft, und der Imkertag 2024 fand statt. Neben sehr interessanten Vorträgen zum Zusammenleben von Honigbienen und Wildbienen, zu Manuka-Honig und dessen -Anwendungen sowie einem Vortrag &#8222;Makroaufnahmen und Verhaltensanalysen aus dem Bienenvolk&#8220;. Wir lieben solche Veranstaltungen, bieten sie doch eine gute Möglichkeit sich weiterzubilden und Neuigkeiten aus Wissenschaft und Forschung zu erfahren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Tagungspunkt drehte sich rund um praktische Ideen zum Selbstbau von Imkereigeräten und genau da hatten wir etwas vorzustellen – unsere, als Snelgrove Board (brit.), Double Screen Board (amer.) oder schlicht als Zwischenboden einsetzbare, umgedrehte Bienenflucht, unter Zuhilfenahme eines Propolisgitters. Einen Teil unserer Bienenfluchten haben wir dazu auf der Brutraumseite mit einem wiederverschließbaren Flugloch ausgestattet. Sicherlich kann man einen solchen Zwischenboden auch extra bauen/kaufen, man hat dann aber einen weiteren Materialstapel, der weiteren Platz im Betrieb benötigt. Das wollten wir vermeiden. <br>Den Zwischenboden als solchen beschreibt:<br>&#8211; zum Einen ein Loch (8-10cm Durchmesser reichen völlig aus) für einen Wärmetransfer zwischen unterem Volk und oberen Ableger<br>&#8211; zum Anderen zwei Gitter die es den Bienen unmöglich machen sich zu berühren, um Informationen auszutauschen.</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="576" data-id="52574" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-1024x576.jpg" alt="" class="wp-image-52574" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-1024x576.jpg 1024w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-300x169.jpg 300w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-768x432.jpg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-1536x864.jpg 1536w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-600x337.jpg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496-1200x675-cropped.jpg 1200w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3496.jpg 1878w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Bienenflucht = oberes Gitter</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="576" data-id="52575" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922-1024x576.jpeg" alt="" class="wp-image-52575" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922-1024x576.jpeg 1024w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922-300x169.jpeg 300w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922-768x432.jpeg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922-600x338.jpeg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922-1200x675-cropped.jpeg 1200w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2922.jpeg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Propolisgitter = unteres Gitter</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="576" height="1024" data-id="52576" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2787-576x1024.jpeg" alt="" class="wp-image-52576" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2787-576x1024.jpeg 576w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2787-169x300.jpeg 169w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2787-600x1067.jpeg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_2787.jpeg 720w" sizes="(max-width: 576px) 100vw, 576px" /><figcaption class="wp-element-caption">Flugloch</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Wir nutzen diesen Zwischenboden zur Schwarmbearbeitung, frühen Ablegerbildung oder zum leichten Einweiseln junger Königinnen. Neben unserer Idee wurden auch weitere vorgestellt und dann darüber abgestimmt, welche dieser Ideen den &#8222;Waldemar-Bloedorn-Preis&#8220; erhalten soll. Riesig gefreut haben wir uns natürlich darüber, dass am Ende unsere Idee, mit 65 Prozent der Stimmen, weit vorne lag und wir somit stolze Träger des Waldemar-Bloedorn-Preises 2024 sind!</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="52581" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/PHOTO-2024-10-05-17-10-22-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-52581" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/PHOTO-2024-10-05-17-10-22-768x1024.jpg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/PHOTO-2024-10-05-17-10-22-225x300.jpg 225w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/PHOTO-2024-10-05-17-10-22-1152x1536.jpg 1152w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/PHOTO-2024-10-05-17-10-22-600x800.jpg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/PHOTO-2024-10-05-17-10-22.jpg 1536w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Erklärung der Idee</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" data-id="52579" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-1024x1024.jpg" alt="" class="wp-image-52579" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-1024x1024.jpg 1024w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-300x300.jpg 300w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-150x150.jpg 150w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-768x768.jpg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-600x600.jpg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-100x100.jpg 100w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721-1200x1200.jpg 1200w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/IMG_3721.jpg 1448w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Abstimmung</figcaption></figure>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="768" height="1024" data-id="52586" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-52586" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-768x1024.jpg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-225x300.jpg 225w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-1152x1536.jpg 1152w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-1536x2048.jpg 1536w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-600x800.jpg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2024/10/1000064531-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption class="wp-element-caption">Verleihung des Preises</figcaption></figure>
</figure>



<p class="wp-block-paragraph">Waldemar Bloedorn hat mehrere Bücher über die Imkerei veröffentlicht und war Vorsitzender des Imkervereins Köpenick. Eines seiner bekanntesten Werke ist <em>&#8222;Selbstgebautes für die Imkerei&#8220;</em>, das praktische Anleitungen zum Selbstbau von Imkereigeräten beinhaltet. Das Buch erschien erstmals in den 1960er Jahren und wurde mehrfach neu aufgelegt, zuletzt in den 1980er Jahren. Es enthält detaillierte Baupläne für verschiedene Geräte zur Bienenhaltung und ist bei Imkern aufgrund seiner praktischen Anwendbarkeit beliebt und ist heute noch auf einschlägigen Online-Plattformen zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine sehr schöne Idee des Imkerverbandes Berlin, einen solchen Preis, in Erinnerung an einen engagierten Berliner Imker, zu vergeben! Danke!</p>



<h3 class="wp-block-heading"></h3>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>6 Regeln für eine gute Leistungsbeurteilung</title>
		<link>https://imkerei-oertel.de/blog/2022/11/06/6-regeln-fuer-eine-gute-leistungsbeurteilung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Nov 2022 17:38:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<category><![CDATA[Bienen]]></category>
		<category><![CDATA[Zucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach einer Umfrage des Beraterhauses Accenture sind 94 % der Führungskräfte der Meinung, dass Leistungsbeurteilungen ihr Endergebnis deutlich verbessern. Sehr wahrscheinlich führt so etwas eher zu demotivierten Kollegen, aber für die Imkerei trifft das unserer Erfahrung nach durchaus zu. Wozu eigentlich eine Leistungsbeurteilung? Es heißt: „Erst sichte – dann züchte“! Als Prüfbetrieb schauen wir uns [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Nach einer Umfrage des Beraterhauses Accenture sind 94 % der Führungskräfte der Meinung, dass Leistungsbeurteilungen ihr Endergebnis deutlich verbessern. Sehr wahrscheinlich führt so etwas eher zu demotivierten Kollegen, aber für die Imkerei trifft das unserer Erfahrung nach durchaus zu.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wozu eigentlich eine Leistungsbeurteilung?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Es heißt: „Erst sichte – dann züchte“! Als Prüfbetrieb schauen wir uns erlauchte Königinnen an und wollen dabei herausfinden, ob sie fit und lieb genug sind, um bei der weiteren Zucht in Betracht gezogen zu werden. Früher achtete man dabei eher auf äußere Merkmale der Königin selber, heute dagegen schaut man vor allem auf die Performance des ganzen Volkes. Entwicklungsprozess, Legeleistung der Königin, Putzverhalten oder Ertrag sind dabei die hauptsächlichen Bewertungskriterien.</p>



<h2 class="wp-block-heading">6 Grundsätze für eine Bewertung</h2>



<ol class="wp-block-list"><li><strong>Regelmäßigkeit</strong><br>Mal eben ins Bienenvolk geschaut und bewertet geht leider nicht. Der Prozess ist etwas aufwendiger. Über die gesamte Bienensaison werden die einzelnen Kriterien stetig neu beurteilt, um Tendenzen erkennen zu können.</li><li><strong>Vorbereitung</strong><br>Es braucht einiges an Ausstattung, die mit dabei sein muss. Eine Schablone, um die Legeleistung und das Ausräumverhalten überprüfen zu können oder eine Waage, um den Ertrag an Honig beurteilen zu können.</li><li><strong>objektive Bewertungskriterien</strong><br>Bei der Arbeitsgemeinschaft Toleranzzucht sind das im Grunde, die Volksentwicklung im Frühjahr, die Dichte des Brutnestes, das Ausräumverhalten und der Ertrag. Natürlich merken wir uns auch solche Bienen, die vom Einsatz ihres Stachels häufiger als andere Gebrauch machen.</li><li><strong>Individualität</strong><br>Jedes einzelne Volk hat seine eigene Beute oder wurde auf die ein oder andere Art, per Schwarm oder Ableger &#8222;geboren&#8220;. Dies hat einen Einfluss auf die Rasanz bei der Entwicklung im anschließenden Frühjahr.</li><li><strong>Auf Beurteilungsfehler prüfen</strong><br>Vorsicht ist geboten und zwar immer, am Ende einer Durchsicht eines Standes, bei Stress oder schwierigen Bedingungen für die Bienen. Auch die eigene Stimmungslage kann Auswirkungen haben.</li><li><strong>Die richtige Formulierung</strong><br>Auch noch so gute Daten sind kein Garant für eine perfekte und zutreffende Bewertung. Erst eine genaue Veranschaulichung selbiger führt zu guten Interpretationsmöglichkeiten und schlussendlich auch zur Auswahl der richtigen Völker für die Vermehrung im nächsten Jahr.</li></ol>



<p class="wp-block-paragraph">Gerade haben wir uns mit den Daten der letzten Saison auseinandergesetzt und uns für &#8222;AR 10 1/3&#8220; als Mutter unserer Königinnen des nächsten Jahres entschieden. War sie nicht eine ganz Engagierte? <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>



<figure class="wp-block-image size-large is-resized"><a href="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-1024x768.jpg" alt="Zuchtauswertung" class="wp-image-51644" width="286" height="214" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-1024x768.jpg 1024w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-300x225.jpg 300w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-768x576.jpg 768w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-1536x1152.jpg 1536w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-2048x1536.jpg 2048w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-600x450.jpg 600w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2022/11/IMG_8197-scaled-1200x900-cropped.jpg 1200w" sizes="(max-width: 286px) 100vw, 286px" /></a></figure>
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		<title>Beteiligung als Prüfbetrieb am Zuchtgeschehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 09:47:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Zucht]]></category>
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					<description><![CDATA[Die AG Toleranzzucht (AGT) wurde 2003 unter dem Dach des Deutschen Imkerbundes als eigenständiger Verband gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft organisiert beispielsweise einen Ringtausch von Königinnen und die Erfassung von Prüfdaten. Ziel dieser Anstrengungen ist die objektive Auslese besonders hochwertiger Zuchtvölker. Als Mitglied und Prüfbetrieb übernehmen wir jetzt jährlich Königinnen aus dem Pool der AGT-Population und führen [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die AG Toleranzzucht (AGT) wurde 2003 unter dem Dach des Deutschen Imkerbundes als eigenständiger Verband gegründet. Die Arbeitsgemeinschaft organisiert beispielsweise einen Ringtausch von Königinnen und die Erfassung von Prüfdaten. Ziel dieser Anstrengungen ist die objektive Auslese besonders hochwertiger Zuchtvölker.</p>



<p class="has-text-align-left wp-block-paragraph">Als Mitglied und Prüfbetrieb übernehmen wir jetzt jährlich Königinnen aus dem Pool der AGT-Population und führen die Leistungs- und Varroatoleranzprüfung der Königinnen in ihrem ersten Leistungsjahr durch. Im Jahr vor der Leistungsprüfung, im sogenannten Vorbereitungsjahr, bauen wir die Prüfvölker mittels der Kunstschwarmmethode auf und bringen sie in der anschließenden Zeit in einen überwinterungsfähigen Zustand. Im dann folgenden Prüfjahr führen wir die Leistungs- und Varroatoleranzprüfung durch. Diese umfasst eine individuelle Bewertung jedes einzelnen Prüfvolkes in der Honigleistung, den Verhaltenseigenschaften Sanftmut, Wabensitz und Schwarmneigung, sowie den Toleranzeigenschaften gegenübender Varroamilbe wie Befallsentwicklung und Ausräumrate. Zusätzlich werden Kriterien der Volksentwicklung, wie Winterfestigkeit, Frühjahrsentwicklung und Volksstärke, bewertet. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Im besonderen Fokus stehen auch Erkrankungen der Prüfvölker. So legen wir großes Augenmerk insbesondere auf das Auftreten von Kalkbrut und Chronischem Bienenparalysevirus (CBPV) und beobachten die allgemeine Gesundheitsentwicklung sehr sorgfältig.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Unser Antrieb bei der Unterstützung züchterischer Arbeit ist es dabei zu helfen, die natürlichen Abwehrmechanismen der Bienen gegenüber der Varroamilbe zu stärken und damit den allgemeinen Einsatz von Behandlungsmitteln gegen sie stark zu reduzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Besuch der Dublin Honey Show</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2015 16:26:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Honig]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Zufall wollte es, dass genau zum Zeitpunkt eines Dublinbesuchs dort auch die Dublin Honey Show stattfand. Das wollten wir natürlich nicht verpassen. Für den Samstagvormittag war zudem auch noch Regen angesagt, also machten wir uns auf den Weg nach Rathgar zur Dublin Honey Show in der Christ Church Hall. Bei der Honigschau ging es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Der Zufall wollte es, dass genau zum Zeitpunkt eines Dublinbesuchs dort auch die Dublin Honey Show stattfand. Das wollten wir natürlich nicht verpassen. Für den Samstagvormittag war zudem auch noch Regen angesagt, also machten wir uns auf den Weg nach Rathgar zur Dublin Honey Show in der Christ Church Hall.

Bei der Honigschau ging es vor allem um das Ausstellen und Prämieren von Bienen- und Honigprodukten. Darüberhinaus wurden interessierte Besucher aber auch über das Leben der Bienen und ihre Haltung aufgeklärt. So hatten hatte man Gelegenheit im November ein Schauvolk hinter Glas zu bewundern. Für die klimatischen Verhältnisse in Irland allerdings auch nicht wirklich ungewöhnlich.
Obwohl die Schaubienen sichtbar dunkler als unsere eigenen waren, fragten wir bei der anwesenden Imkerin nach, welche Bienenrasse denn in Irland vorherrsche und auch die gängigen Beutensysteme unter Berufsimkern interessierten uns.
Von Bruder Adam wussten wir, dass er seine Buckfastbienen vor allem für die späte Heidetracht züchtete. Aber als wir damit Mutmaßungen anstellten, ernteten wir nur fragende Blicke. &#8222;The European dark bee of couse!&#8220; war die betonte Antwort. Im Gespräch stellte sich dann aber heraus, dass viele kommerzielle Imker tatsächlich auch Buckfastbienen einsetzen. Dies allerdings im städtischen Umfeld schwierig ist, weil ein Mix aus Buckfast Biene und dunkler Biene dem Stechen auch von friedlichen Pubbesuchern sehr zugeneigt ist.
Eine etwas zu klein geratene Zanderzarge entpuppte sich im weiteren Gespräch als ein &#8222;British Standard National hive&#8220;. Daneben gibt es noch einen &#8222;Modified National hive&#8220; mit einer etwas anderen Bauart. Beide Systeme sind aber voll kompatibel zu einander. So kommt es, das es eigentlich nur drei, in der Höhe verschiedene, Rähmchenmaße gibt &#8211; Shallow, Brood und Deep. Da sind wir mit unseren knapp 40 Rähmchenmaßen in Deutschland weit weg.
Am Schluss des Gesprächs wollten wir noch etwas über die Trachtverhältnisse herausfinden. Wir erfuhren, dass jeder Irische Imker durchschnittlich 20 bis 25 Kilo Honig pro Volk erntet. Dabei gibt es zwei Trachtperioden. Eine im April und Mai, wo ein Frühjahresblütenhonig geerntet werden kann und eine für den Heidehonig im August und September. Die Imker, die den Frühjahreshonig ernten, müssen anschließend ihre Bienen füttern, da in den Zwischenmonaten keine nennenswerte Tracht herrscht.

Zum Abschluss unseres Besuchs, drehten wir noch eine Runde durch die Ausstellungshalle. Klasse fanden wir, dass die Beprobung öffentlich standfand. Jeder konnte sehen, wie und auf welche Merkmale hin der Honig von den Prüfern untersucht wurde. Neben dem Honig wurden obendrein auch Wachs, Kuchen und Kekse untersucht und später auch mit imposanten Pokalen prämiert.

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		<title>Österreichische Buckfastimkervereinigung besuchte uns</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2015 11:51:42 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Buckfast]]></category>
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					<description><![CDATA[Die Österreichische Buckfastimkervereinigung veranstaltet dieses Wochenende eine Studienreise nach Berlin und Potsdam. Dabei stand für heute auch ein Besuch unserer Imkerei auf dem Plan. Wir berichten gerne über die Besonderheiten des Imkerns in der Stadt und allgemein über die Stadtimkerei in Berlin. Ein Raunen ging durch die 50 Besucher als sie erfuhren, dass es über [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Die <a href="http://www.buckfast.at/" target="_blank" rel="noopener">Österreichische Buckfastimkervereinigung</a> veranstaltet dieses Wochenende eine Studienreise nach Berlin und Potsdam. Dabei stand für heute auch ein Besuch unserer Imkerei auf dem Plan.

Wir berichten gerne über die Besonderheiten des Imkerns in der Stadt und allgemein über die Stadtimkerei in Berlin.

Ein Raunen ging durch die 50 Besucher als sie erfuhren, dass es über tausend Imker in Berlin gibt. Auch das geschlossene Trachtband welches die Berliner Bienen bis zum Ende der Lindentracht genießen dürfen, machte viele Besucher neidisch. In vielen Regionen Österreichs gibt es so etwas leider nicht, so ein Imker der Gruppe.
Man könnte vermuten, dass bei einem Besuch einer Gruppe von Buckfastimkern bei einer Imkerei, die mit der Carnicabiene arbeitet, eine heiße Diskussion über Rasse, Zucht und Produktivität entbrennt. Dies war aber gar nicht der Fall. Denn auch, wenn Berlin quasi eine &#8222;Carnica-City&#8220; ist, sind wir frei von Vorurteilen bzgl. der Buckfastbiene, und auch die Buckfastimker waren gar nicht missionarisch unterwegs. Das hat uns sehr gefallen!
Viel Aufmerksamkeit erfuhr auch unsere sehr platzsparende und leicht zu reinigende Radschleuder.

<figure id="attachment_206" aria-describedby="caption-attachment-206" style="width: 300px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-206 size-medium" src="http://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/10/03ca124c0a-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/10/03ca124c0a-300x225.jpg 300w, https://imkerei-oertel.de/wp-content/uploads/2017/10/03ca124c0a.jpg 350w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption id="caption-attachment-206" class="wp-caption-text">Leckerer Wein als Dankeschön</figcaption></figure>

Nach fast zwei Stunden interessanter Unterhaltung zu Bienen, Wandern, Stadtimkerei, Honigernte und Behandlungsarten gegen die Varroamilbe, bedankte sich der Vorsitzende und überreichte uns gleich eine ganze Kiste feinsten österreichischen Weins. Das kam für uns vollkommen unerwartet und freute uns natürlich riesig!

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		<title>Bioland-Imker gruppieren sich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Nov 2014 18:21:09 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Bioland]]></category>
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					<description><![CDATA[Bioland-Imker schätzen den Austausch mit Gleichgesinnten. So finden zum einen regelmäßig regionale Gruppentreffen und Fachveranstaltungen statt und zum anderen treffen sich alle Bioland-Imker jährlich zu Jahresbeginn zur dreitägigen Bioland-Imkertagung. Heute waren wir zu einem Gruppentreffen bei einer Bioland-Großimkerei, ganz in der Nähe, eingeladen. Zu erst wurde die Imkerei, die Arbeitsmittel und die Arbeitsweise vorgestellt. Dies [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[Bioland-Imker schätzen den Austausch mit Gleichgesinnten. So finden zum einen regelmäßig regionale Gruppentreffen und Fachveranstaltungen statt und zum anderen treffen sich alle Bioland-Imker jährlich zu Jahresbeginn zur dreitägigen Bioland-Imkertagung. Heute waren wir zu einem Gruppentreffen bei einer Bioland-Großimkerei, ganz in der Nähe, eingeladen. Zu erst wurde die Imkerei, die Arbeitsmittel und die Arbeitsweise vorgestellt. Dies war sehr interessant und gab Gelegenheit, viel für die eigene Imkerei dazuzulernen. Zum Beispiel fanden wir die Idee der &#8222;Deckelstockkarte&#8220; genial. Man schreibt mit einem eigentlich für die Kennzeichnung der Königinnen gedachten Stift, alle Einträge auf den Deckel. Durch die Farbe weiß man stets, welche Einträge zum aktuellen Jahr gehören und nach fünf Jahren sind alle alten Einträge längst wieder verwittert.
Nach der Besichtigung setzten wir uns zusammen und stellten fest, dass es sehr sinnvoll ist, eine Imkergruppe für das Gebiet Nord-Ost zu institutionalisieren. Eine solche Interessensvertretung ist notwendig geworden, da die, sich aus den regionalen Gegebenheiten ergebenden Interessen, immer verschiedener werden. Eine gemeinsame Stimme der Imker aus Nord-Ost hilft dann bei allen Diskussionen immens.]]></content:encoded>
					
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		<title>Kreuzberger Nächte sind interessant!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[admin4182]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 18:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bienengesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Verband]]></category>
		<category><![CDATA[Bienenkiste]]></category>
		<category><![CDATA[Faulbrut]]></category>
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					<description><![CDATA[Es gibt nicht nur die Kneipenszene in Berlin, nein, hier gibt es auch die Imkerszene. Selbige trifft sich alle sechs Wochen beim Imkerstammtisch in Kreuzberg. Wo sonst? Ein Vorstandskollege aus dem Landesverband und ich, waren eingeladen. Wir hatten uns sehr darüber gefreut und gleich zugesagt, weil uns der Kontakt zu den nicht organisierten Imkern in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Es gibt nicht nur die Kneipenszene in Berlin, nein, hier gibt es auch die Imkerszene. Selbige trifft sich alle sechs Wochen beim Imkerstammtisch in Kreuzberg. Wo sonst? Ein Vorstandskollege aus dem Landesverband und ich, waren eingeladen. Wir hatten uns sehr darüber gefreut und gleich zugesagt, weil uns der Kontakt zu den nicht organisierten Imkern in der Stadt wichtig ist.</p>
<p class="bodytext">Bei diesem Stammtisch tauschen sich Bienenkistler über Möglichkeiten aus, wie beim Schließen der Bienenbehausung weniger Bienenmasse zerquetscht werden kann oder wie man sie schlicht öffnet, wenn der Honigraum prall gefüllt ist. Andererseits werden Balkonbeute und Bienenkiste auf ihre Anwendbarkeit in der jeweiligen Wohngegend diskutiert.</p>
<p class="bodytext">Das solch ein Erfahrungsaustausch wichtig ist, wurde jedem spätestens dann klar, als die Gesprächsleiterin auf Bienenkrankheiten, Faulbrutuntersuchungen und Wabenhygiene zu sprechen kam. Letzteres versetzte die Runde erstaunlicherweise ins Schweigen, keiner hatte dies bis dato gemacht.</p>
<p class="bodytext">Schön, dass es diesen Stammtisch gibt! Man verteilt Bienen-know-how dort, wo es gebraucht wird.</p>
<p class="bodytext">Im Zuge dessen wird auch noch ein Flyer von einem gar nicht mehr so neuen <a href="http://www.beekeepers-2b.de/" target="_blank" rel="noopener">Imkereifachgeschäft in Berlin</a> verteilt, welches unter anderem auf Anfängerkurse aufmerksam macht und im Frühjahr ein Starterset sehr günstig im Angebot hat.</p>]]></content:encoded>
					
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